Dipl. Biologin
Helping trees to move
Als Botanikerin beschäftige ich mich seit Jahren mit den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Pflanzenwelt. Doch unser Wissen basiert auf der Vergangenheit – und weitere Forschung braucht Zeit.
Gleichzeitig verändert der Klimawandel unsere Welt und das immer schneller. Was also tun?
Nach dem Austausch mit zahlreichen weiteren Fachleuten ist für mich klar:
Wir müssen neue Refugien schaffen – Möglichkeitsräume für die Bäume der Zukunft.
Habemus Futuram Refugien sind wissenschaftlich fundiert, digital erfasst, agil und ökologisch zukunftsweisend. Sie machen den Unterschied – für die Biodiversität, für das Stadtklima, für kommende Generationen.
Sind Sie in einer Kommune, Behörde oder im Bereich der Flächenentwicklung tätig?
Lassen Sie uns gemeinsam Refugien anlegen – Orte der Resilienz für eine enkeltaugliche Zukunft.
Dipl. Biologin
"Planst Du ein Jahr, so säe Korn, planst Du ein Jahrtausend, so pflanze Bäume."
Habemus Futuram Refugien
Für die Zukunft unserer grünen Infrastruktur
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Mehr Informationen
Wo liegt Ihr Klimazwilling?
Welche Klimabedingungen erwartet Ihre Gemeinde in der Zukunft?
Finden Sie es heraus – mit der interaktiven Karte der University of Maryland:
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Weitere InformationenAuf dieser Basis entsteht ein europaweites Netzwerk aus Städte- und Gemeindepartnerschaften mit Zukunftsrefugien. Europe united!
Was macht die Habemus Futuram Refugien so besonders?
Sie verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Botanik, Ökologie, Forstwissenschaft, Ingeneursbiologie, Stadtplanung und Bildung – zu einem ganzheitlichen Zukunftskonzept. Durch die Kombination verschiedener Methoden und Disziplinen entstehen Synergien: Jeder Aspekt wirkt für sich – doch gemeinsam vervielfachen sie ihre Wirkung.
Arboretum &
Ex-situ-Erhaltung
Assisted Migration &
Geografische Pflanzensammlung
Gepflanzt werden Arten aus Regionen mit Klimabedingungen, die dem zukünftigen Gemeindeklima ähneln. Die Refugien unterstützen die natürliche Verlagerung von Gehölzen dort, wo der Faktor Zeit oder Barrieren diese ausbremsen würden. Diese Bewegung wird vorsichtig begleitet – immer mit Blick auf ökologische Verträglichkeit.
Genetische Vielfalt & Gehölzsämlinge
Jedes Refugium enthält bewusst viele genetisch unterschiedliche Individuen pro Art. Das stärkt die Resilienz gegenüber Klimastress, Krankheiten sowie Schaderregern – und bewahrt das evolutionäre Potenzial. Die Gehölzsetzlinge werden nicht verschult und entwickeln so ein gesundes, feinverzweigtes Wurzelhaus. Sie können sich optimal etablieren – ohne Umpflanzstress, mit stabiler Standfestigkeit und hoher Überlebensrate.
Sukzession & Epigenetik
Ein Teil der Fläche bleibt ungestört. Hier darf Natur einfach Natur sein – als Grundlage für echte Naturverjüngung und die lokale Anpassung heimischer Gehölze. Die epigenetische Anpassung – also vererbbare Veränderungen ohne Eingriff in die DNA – wird möglich, wenn Bäume unter sich wandelnden Umweltbedingungen aufwachsen. Deshalb setzen wir auf ungestörte Sukzessionsflächen als Zukunftslabore der Evolution.
Totholzmanagement & Biodiversitätselemente
Totholz, offene Bodenstellen oder Sandlinsen schaffen Mikrohabitate für Insekten, Pilze, Vögel und Kleinsäuger. HF-Refugien fördern so gezielt die biologische Vielfalt. Als Trittsteinbiotope wirken sie zudem vernetzend: Sie bieten Arten Rast-, Rückzugs- und Ausbreitungsmöglichkeiten in einer zunehmend fragmentierten Landschaft.
Agrobiodiversität &
Obstbaumarche
Refugien bewahren seltene und regionale Obstsorten – vom Wildobst bis zur alten Kultursorte. Gleichzeitig erweitern sie das Spektrum um klimaangepasste Arten wie Maulbeeren, Feigen oder verschiedene Nussgehölze. So entsteht eine zukunftsfähige Mischung, die Ernährung sichert, genetische Vielfalt erhält und Kulturgeschichte lebendig macht.
Klimaanpassung &
Natürlicher Klimaschutz
Immer mehr Orte leiden unter dem Hitzeinsel-Effekt. In den HF-Refugien entstehen dichte Miniwälder aus klimaangepassten Arten, die schnell zu resilienten Zukunftswäldern heran wachsen. Sie spenden Schatten, bieten Lebensraum und verbessern das Mikroklima. Refugien wirken lokal wie grüne Klimaanlagen – sie kühlen, speichern Wasser, binden CO₂ und leisten einen aktiven Beitrag zum natürlichen Klimaschutz.
Monitoring &
Digitaler Zwilling
Jeder Baum wird individuell erfasst und regelmäßig kontrolliert. So entsteht ein digitales Abbild des Refugiums. Dies ermöglicht wissenschaftliches Monitoring, internationale Vernetzung und stellt Daten für Klimafolgenforschung, Biodiversitätsanalysen und zukunftsfähige Planungen bereit. Die Daten schaffen Agilität: Sie unterstützen Kommunen dabei, flexibel auf ökologische Veränderungen zu reagieren.
Kommunales Saatgutmanagement & Bildung für nachhaltige Entwicklung
HF-Refugien liefern künftig standortangepasstes Saatgut für klimaresilientes Stadtgrün und ökologische Selbstversorgung. Gleichzeitig sind sie Lernorte: Von der Saatgutgewinnung über die Anzucht bis zur Pflanzung wird vermittelt, wie aus Vielfalt Zukunft wächst. Dieses Wissen befähigt Kommunen und Zivilgesellschaft, aktiv zum natürlichen Klimaschutz beizutragen und die Biodiversität praktisch zu erhalten.
Jedes Refugium ist ein lebendiger Lern- und Zukunftsort.
Es bewahrt, was verloren zu gehen droht, und schafft Raum für neues Leben. So entstehen mosaikartige Biotope, die Städte resilienter machen – und Hoffnung säen für die Welt von morgen.
Habemus Futuram Refugien verbinden Forschung, Praxis und Zukunftsverantwortung – und leisten einen echten Beitrag zur Klimaanpassung in Ihrer Gemeinde.
Sind Sie bereit für die Bäume der Zukunft?
Dann freue ich mich darauf, Sie kennenzulernen. In einem kostenlosen 30-minütigen Online-Gespräch können wir uns über Ihre Wünsche und Anforderungen austauschen. Im Anschluss erstelle ich Ihnen ein individuelles unverbindliches Angebot.
Klingt gut?
Dipl. Biologin